Welche Clients gibt es?

Clients ermöglichen dem User es erst, BitTorrent wirklich zu nutzen, stellen also vermutlich den für den Nutzer wichtigsten Bruchteil des Protokolls dar.

Als Beispiel werden wir zwei der beliebtesten BitTorrent-Clients, BitLord und qBittorrent, miteinander vergleichen.

qBittorrent

qBittorrent startete als ein Projekt mit dem Ziel, einen Konkurrenten zum beliebten Client uTorrent zu erschaffen. Die Motivation dahinter war hauptsächlich die Tatsache, dass uTorrent zwar kostenlos, aber trotzdem closed-source ist, was bedeutet, dass niemand außer den Entwicklern zugang zum Programmcode hat.

Die Entwickler von qBittorrent wollten das ändern und einen Client erschaffen, der von jedem bearbeitet und verbessert werden kann.

Das Endprodukt ähnelt dem Vorbild uTorrent stark, besitzt jedoch einige einzigartige Features wie eine eingebaute Suchmaschine und die Möglichkeit, Video- und Musikdateien zu streamen, bevor der Download überhaupt abgeschlossen ist. Eine herausragende Eigenschaft von qBittorrent ist seine Cross-Platform-Kompatibilität, was im Klartext bedeutet dass qBittorrent nicht nur unter Windows, sondern auch auf Mac OS X, Ubuntu, Linux, FreeBSD und sogar OS/2 läuft.

BitLord

BitLord ist sehr ähnlich zu qBittorrent, wenn auch nicht unbedingt visuell.

Erstaunlicherweise ist BitLord aber ein weitaus älterer Client dessen erste Version bereits 2004 veröffentlicht wurde. Natürlich hat er sich seitdem stark verändert und bietet nun viele erweiterte Features wie das Streamen von Audio- und Videodateien, automatische Untertitel, eine Suchmaschine sowie Unterstützung für Mac OS X.

BitLord wird durch in das Programm integrierte Werbung finanziert.

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